Die Erforschung und Darstellung des einzelnen Menschen in seinem historischen Umfeld sind unsere zentralen Anliegen.

arrow down

Leitbild

Die Erforschung und Darstellung des einzelnen Menschen in seinem historischen Umfeld sind unsere zentralen Anliegen. Wir wollen dazu beitragen, Leben und Wirken von Personen und Personengruppen in ihrer Zeit zu verstehen.

Unsere Arbeit hält sich an den einfachen Befund, dass es Personen und die von Personen gebildeten sozialen Gruppen sind, aus denen sich Gesellschaften formieren. Damit beleuchten wir Entfaltungen und Möglichkeiten geschichtlicher Einzelschicksale. Zugleich rücken diese das historische Verhältnis von Person und Gemeinschaft in den Blick. Wir wollen es in seinen konkreten Erscheinungen mit geeigneter Methodik erfassen.

Dazu sichten, sammeln und erschliessen wir gezielt vielfältiges Quellenmaterial. Über die Erforschung einzelner Personen geraten dabei historische Führungsschichten ebenso in den Blick wie andere soziale Gemeinschaften: Familien, Genossen- oder Bruderschaften, Berufsverbände und konfessionelle Gruppen. Wir fragen nach ihrer persönlichen Zusammensetzung, nach ihrer Einfügung in überpersönliche Zusammenhänge und nach ihren typologischen Merkmalen.

Unsere Ressourcen und Arbeitsfelder bestreichen dabei den europäischen, insbesondere den deutschsprachigen Raum. Unser Untersuchungsinteresse gilt der Zeit vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Wahrnehmung persönlicher Lebensläufe und die Entwicklung von Gruppen werden über die Jahrhunderte durch Kontinuitäten wie Brüche geprägt, die wir aufzeigen möchten.

Aufgaben

Das Institut für Personengeschichte in Bensheim ist ein geschichtswissenschaftliches Forschungsinstitut, das zur Wahrnehmung seiner gemeinnützigen Aufgaben von einer privaten Stiftung getragen wird: der eigens zu diesem Zweck gegründeten  Stiftung für Personengeschichte.

Seinen Forschungsaufgaben geht das Institut in eigenen Projekten nach wie über vielfältige Kooperationen, die es in den Arbeitsbereichen Prosopographie, Biographie und Genealogie mit sachverwandten Partnereinrichtungen in öffentlicher wie privater Trägerschaft unterhält.
Seiner Integration in die wissenschaftliche Kommunität wie seiner Ansprechbarkeit gegenüber der interessierten Öffentlichkeit dienen eigene Publikationen, die Organisation von Fachtagungen und Workshops sowie ein alle zwei Jahre ausgeschriebener, in öffentlicher Festveranstaltung verliehener Forschungspreis.

Zugleich sammelt und betreut das Institut Vor- und Nachlässe, archivalische und sonstige Forschungsunterlagen zu einzelnen Personen, von Familien, Firmen und anderen Gruppen bzw. Institutionen. Es unterstützt wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsprojekte, hilft bei der Erstellung von Sammelwerken, Chroniken, Familien- und Firmengeschichten. Auch ist es als Dienstleister stets bemüht, fachliche Anfragen zu den Beständen und Forschungsinteressen des Instituts zu beantworten.

Mitarbeiter

Stiftungsrat und Vorstand der Stiftung

Das Institut wird getragen von der Stiftung für Personengeschichte.

 

Mitglieder des Stiftungsrates

  • Jon Baumhauer, München (Vorsitzender)
  • Rolf Richter, Bensheim (Bürgermeister)
  • Dr. Johannes Graf von Schmettow, Düsseldorf
  • Niklas Freiherr von Schrenck und Notzing, Charlottesville
  • Stephanie Freiin von der Tann, Wiesbaden
  • Prof. Dr. Kay Windthorst, Bayreuth
  • Prof. Dr. Armin Wolf, Frankfurt am Main (Förderkreis)

Mitglieder des Vorstandes

  • Christoph Bachmann, Basel
  • Univ.-Doz. Dr. William D. Godsey, Wien

Wissenschaftlicher Beirat

  • Dr. Volker Bauer, Wolfenbüttel
  • Prof. Dr. Helmut Castritius, Darmstadt
  • Prof. Dr. Markus Denzel, Leipzig
  • Dr. Bernhard Ebneth, München
  • Prof. Dr. Birgit Emich, Frankfurt am Main
  • Dr. Hartmut Heinemann, Archivoberrat a. D., Wiesbaden
  • Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Bonn